Qualifikationsverfahren

Nebst den Bedingungen für das EFZ E-Profil müssen BM-Lernende das Qualifikationsverfahren der BM durchlaufen und auch dessen Bestehensbedingungen erfüllen. Das Qualifikationsverfahren am Ende der Ausbildung setzt sich wie folgt zusammen:

Schulische Lehrabschlussprüfung (Teil BM)

  • 1. Landessprache (Deutsch): schr. u. mündl. Prüfung 50% sowie Erfahrungsnote1 50%
  • 2. Landessprache (Französisch): schr. u. mündl. Prüfung 50% sowie Erfahrungsnote1 50%
  • Dritte Sprache (Englisch): schr. u. mündl. Prüfung 50% sowie Erfahrungsnote1 50%
  • Mathematik: schr. Prüfung 50% sowie Erfahrungsnote1 50%
  • FRW: schr. Prüfung 50% sowie Erfahrungsnote1 50%
  • WiRe: schr. Prüfung 50% sowie Erfahrungsnote1 50%
  • Geschichte und Politik: Erfahrungsnote1 (= Durchschnitt Zeugnisnoten 2. und 3. Jahr) 100%
  • Umwelt und Technik: Erfahrungsnote1 (= Durchschnitt Zeugnisnoten 1. und 2. Jahr) 100%
  • Interdiszip. Arbeiten: IDAF 50% (Erfahrungsnote) und IDPA 50%

1 = Durchschnitt aller Semesterzeugnisnoten

Schulische Lehrabschlussprüfung (Teil EFZ)

  • Projektarbeiten: Durchschnitt 3 Vertiefen und Vernetzen (V+V) 50% und Selbstständige Arbeit (SA) 50%
  • IKA (Abschluss im 2. Lehrjahr): schr. Prüfung 50% sowie Erfahrungsnote (= Durchschnitt aller Zeugnisnoten in diesem Lernbereich) 50%

Die schulische Lehrabschlussprüfung  ist bestanden, wenn alle nachfolgenden Kriterien erfüllt sind:

  • Gesamtnote beträgt mindestens 4.0
  • nicht mehr als zwei ungenügende Fachnoten
  • die Summe der Fachnotenabweichungen von 4.0 nach unten beträgt nicht mehr als 2.0 Noteneinheiten

Betrieblicher Teil:

  • Berufspraxis – schriftliche Prüfung (Gewichtung ¼)
  • Berufspraxis – mündliche Prüfung (Gewichtung ¼)
  • Erfahrungsnote betrieblicher Teil (Gewichtung ½), die Note ergibt sich aus dem Durchschnitt der 6 Arbeits- und Lernsituationen (ALS) und der 2 Prozesseinheiten (PE) (oder 2 Kompetenznachweisen [KN])

Die betriebliche Teil des QV ist bestanden, wenn

  • die Note 4.0 oder höher ist, und
  • nicht mehr als eine Fachnote des betrieblichen Teils ungenügend ist, und
  • keine Fachnote des betrieblichen Teils unter 3.0 liegt.

Wer sowohl die schulische (gemäss Kriterien des E-Profils und der Berufsmatura) als auch die betriebliche Prüfung mit Erfolg bestanden hat, erhält sowohl das eidgenössische Berufsmaturitätszeugnis als auch das Fähigkeitszeugnis als Kauffrau/Kaufmann.

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