Qualifikationsverfahren

Das Qualifikationsverfahren umfasst folgende Qualifikationsbereiche und Koeffizenten:

Fächer mit doppeltem Koeffizienten:

  • Berufliche Praxis: praktische Prüfung (zählt doppelt), Beurteilung Lehrbetrieb und Beurteilung überbetriebliche Kurse
  • Detailhandelskenntnisse: schriftliche Prüfung und Schulnoten (3. – 6. Semester)

Fächer mit einfachem Koeffizienten:

  • Lokale Landessprache : schriftliche Prüfung, mündliche Prüfung und Schulnoten (3.– 6. Semester)
  • 1. Fremdsprache : schriftliche Prüfung, mündliche Prüfung und Schulnoten (3.– 6. Semester)
  • Wirtschaft: schriftliche Prüfung und Schulnoten (3.– 6. Semester)
  • Gesellschaft: Schulnoten (3.– 6. Semester) – Die Schulnote des 5. Semesters resultiert aus einer selbständigen Arbeit.
  • Um das eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) zu erlangen, muss der Mittelwert der Qualifikationsbereiche praktische Arbeiten und Detailhandelskenntnisse mit der Note 4.0 oder höher und der Mittelwert der Qualifikationsbereiche lokale Landessprache, Fremdsprache, Wirtschaft und Gesellschaft mit der Note 4.0 oder höher bewertet werden.

Die Gesamtnote ist der Mittelwert der sechs Qualifikationsbereiche unter Berücksichtigung der Gewichtung (=1/8). Die Erfahrungsnote (Schulnote) ist der Mittelwert der erwähnten Semesterzeugnisnoten, gerundet auf eine Dezimale.

Die Prüfung ist bestanden, wenn die schulischen wie aber auch die betrieblichen Bestimmungen erfüllt sind.

Wer das Qualifikationsverfahren erfolgreich durchlaufen hat, erhält das eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) und ist berechtigt, den gesetzlich geschützten Titel « Detailhandels-fachfrau/Detailhandelsfachmann EFZ“ zu führen.

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