Kurzbeschrieb KV E-Profil

Kaufleute übernehmen administrative Aufgaben in unterschiedlichen Unternehmen. Jeder Ausbildungsbetrieb gehört zu einer der 21 kaufmännischen Ausbildungs- und Prüfungsbranchen - wie zum Beispiel Banken, Versicherungen, Spitäler oder Bundesverwaltung. Die schulische Ausbildung ist branchenunabhängig.

In der Berufsfachschule wird bei der dreijährigen Ausbildung zwischen zwei Anforderungsprofilen mit unterschiedlichen Schwerpunkten unterschieden:

Kaufleute mit Basis-Grundbildung (B-Profil) arbeiten besonders routiniert am PC und kennen sich in der Palette der Office Anwendungen aus. Sie erlernen eine Fremdsprache auf Niveau B1 und erwerben in den Wirtschaftsfächern praxisbezogene Kenntnisse. Deutschsprachige Lernende des Kantons Freiburg besuchen den Unterricht an der WKS oder bwd Bern.

Kaufleute mit erweiterter Grundbildung (E-Profil) erarbeiten in den Wirtschaftsfächern zusätzliche Leistungsziele und erlernen zwei Fremdsprachen auf Niveau B1. Das E-Profil kann mit Zusatz Berufsmaturität absolviert werden (BM 1 - Typ Wirtschaft). Eine Promotionsordnung regelt den Übertritt vom E- ins B-Profil. Detailinformationen können der Broschüre E-Profil entnommen werden.

Beide Profile eröffnen den Zugang zur Berufsmaturität 2 im Anschluss an die Lehre sowie zur höheren Berufsbildung.

Eine Übersicht dient Ihnen als Entscheidungshilfe bei der Profilwahl.

Broschüre E-Profil

Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsvoraussetzung ist ein Lehrvertrag mit einem kaufmännischen Ausbildungsbetrieb. Der Standort des Lehrbetriebs entscheidet über den Schulstandort.

Zielpublikum sind Lernende, welche in der OS die Abteilung A oder die Abteilung B mit guten Noten besuchen. Zusätzlich haben sie Freude an wirtschaftlichen Zusammenhängen, Interesse an komplexen Aufgaben, analytische Fähigkeiten, grosse Selbständigkeit und Eigeninitiative sowie die Bereitschaft zwei Fremdsprachen zu lernen.