Qualifikationsverfahren

Das Qualifikationsverfahren am Ende der Ausbildung setzt sich wie folgt zusammen:

Schulischer Teil / 7 Fachnoten:

  • Standardsprache:  schriftliche und mündliche Prüfung 50% sowie Erfahrungsnote1 50% (Gewichtung 1/8)
  • 1. Fremdsprache: schriftliche und mündliche Prüfung 50% sowie Erfahrungsnote1 50% (Gewichtung 1/8)
  • 2. Fremdsprache: schriftliche und mündliche Prüfung 50%sowie Erfahrungsnote1 50% (Gewichtung 1/8)
  • IKA: zentrale, schriftliche Prüfung 50% sowie Erfahrungsnote1 50% (dieses Fach wird bereits am Ende des 2. Lehrjahres abgeschlossen) (Gewichtung 1/8)
  • W&G I: zentrale, schriftliche Prüfung 100% (Gewichtung 2/8)
  • W&G II: Erfahrungsnote1 100% (Gewichtung 1/8)
  • Projektarbeiten: Durchschnitt 3 Vertiefen und Vernetzen (VV) 50% und Selbstständige Arbeit (SA) 50% (Gewichtung 1/8)

1  Erfahrungsnoten im schulischen Teil entsprechen dem auf eine ganze oder halbe Note gerundeten Mittelwert aller Semesterzeugnisnoten  im entsprechenden Unterrichtsbereich.

Der schulische Teil des QV ist bestanden, wenn nachfolgenden Kriterien erfüllt sind:

  • die Note des QV 4.0 oder höher ist, und
  • nicht mehr als zwei Fachnoten des schulischen Teils ungenügend sind, und
  • die Summe der gewichteten negativen Notenabweichungen zur Note 4.0 nicht mehr als 2.0 Notenpunkte beträgt.

Betrieblicher Teil / 3 Fachnoten:

  • Berufspraxis – schriftliche Prüfung (Gewichtung ¼)
  • Berufspraxis – mündliche Prüfung (Gewichtung ¼)
  • Erfahrungsnote betrieblicher Teil (Gewichtung ½), die Note ergibt sich aus dem Durchschnitt der 6 ALS und der 2 PE (oder 2 Kompetenznachweise)

Die betriebliche Teil des QV ist bestanden, wenn:

  • die Note 4.0 oder höher ist, und
  • nicht mehr als eine Fachnote des betrieblichen Teils ungenügend ist, und
  • keine Fachnote des betrieblichen Teils unter 3.0 liegt.

Wer sowohl die schulische als auch die betriebliche Prüfung mit Erfolg bestanden hat, erhält das eidgenössische Fähigkeitszeugnis als Kauffrau EFZ/Kaufmann EFZ.

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